Arbeit des AK Semesterticket seit dem Jahr 2005
Motivation
- Semesterticket üblicher Tarif im öffentlichen Nahverkehr von über 80 Städten
- hohe Nutzerquote mit teils langen Fahrtstrecken / hohem Preisniveau in München
- Veränderung der Studienfinanzierung
- Exzellenzstandort München, mit LMU und TUM Hauptsitz von 2 der insgesamt 3 ausgezeichneten Universitäten (in der ersten Runde der Auswahl)
- Inbetriebnahme der U-Bahn zum Standort Garching
- zunehmende Verschränkung von Studiengängen
Gemeinsames Engagement
- Unterschied zu anderen Bundesländern: keine Verfasste Studierendenschaft (VS), diese Körperschaft würde direkte Verträge mit Verkehrsbetrieben erlauben
- direkter Abstimmung mit dem Studentenwerk München
- gemeinsames politisches Auftreten der TUM mit ihren Studierenden
- bisherige Zusammenarbeit: bestmöglich!
- Kooperation mit den Studentischen Vertretungen an LMU und HM (ehem. FHM) in Form eines gemeinsamen Emailverteilers und mehreren Treffen
Ziele
- mind. 1-jähriges Pilotprojekt für ein Semesterticket
- Kostenreduzierung für MVV-Nutzer
- Vermeidung hoher Pflichtbeiträge
- im Idealfall keine verpflichtenden Beiträge
- Einführung an den Hochschulen abhängig von der Akzeptanz der Studierenden:
- einzelne Hochschulen müssen ein Pflichtmodell unabhängig voneinander annehmen oder ablehnen dürfen
- Option auf Verlängerung an einzelnen Hochschulen bei entsprechendem Interesse
Aktivitäten
Der AK Semesterticket wurde an der TUM im November 2004 gegründet und steht in Kontakt mit verschiedenen Interessenten und Entscheidern: der Hochschulleitung der TUM, dem Studentenwerk München, dem MVV, zwei Ministerien und der Stadt München sowie den Studentischen Vertretungen an LMU und FHM. Seit Frühjahr 2005 wird bei uns aktiv am Semesterticket gearbeitet. Nach der TUM-weiten Umfrage von Februar bis Mai 2006 und Gesprächen mit dem Studentenwerk sowie anderen Beteiligten führten wir Anfang 2007 das erste Verhandlungsgespräch mit dem MVV und der Stadt München.
Auszug der Aktivitäten des AK Semesterticket an der TUM:
- Standpunkt des MVV 2004 - Recherche zu Modellen im bundesweiten Vergleich

- Umfrage (papierbasiert) im SS 2005 an der Fakultät für Maschinenwesen (641 Bögen) und im Fachbereich Physik (203 Bögen), Auswertung, Modellrechnung
- Gespräche mit der Hochschulleitung der TUM
- Korrespondenz mit der Staatskanzlei und dem Wissenschaftsministerium Ende 2005
- Umfrage (online) von Februar bis Mai 2006 an der TUM mit 6451 Teilnehmern
- Hintergrundinformation auf FVVen
und Ergebnispräsentation auf SVVen
SS 2006 - Erstellung Verhandlungsziele, -strategie und -argumente orientiert an unserer Umfrage
- Gespräche mit dem Studentenwerk München und den Studentischen Vertretungen von LMU und FHM
- Erstellung Verhandlungsunterlagen
und Verhandlungsgespräche seit Anfang 2007 - Modelldiskussion basierend auf juristischen Grundlagen und Fallbeispiel Nürnberg

- Online Unterschriftenaktion ausbildungsticket.de mit 25.000 Einträgen
- Darüber hinaus: Gespräche mit externen Experten, Verfassen von Artikeln und Information der Kommilitoninnen und Kommilitonen über diese Webseite, Newsposts und per Email
- Durchführung der Urabstimmung über das Verhandlungsangebot des MVV
