Wintersemester 2011/12
Flyer und Plakat für die Veranstaltungen im Wintersemester 2011/12:
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Vorträge vergangener Semster stehen im Archiv
Gewohnte Zeit, Neuer Ort: Die Veranstaltungen finden Mittwochs von 19.30 - 21:00 Uhr - ab jetzt wieder in Hörsaal 1100 (TU-Hauptgebäude, Haupteingang in der Arcisstraße 21) statt.
Der Weg zum Hörsaal ist ausgeschildert. Ab diesem Semester ist es für Studenten wieder möglich, Credit Points zu erwerben. Näheres dazu auf der Hauptseite.
| 19.10.2011 | Sonnenspiegel in der Stadt |
| Prof. Hans Grassman, Gründer isomorph Deutschland GmbH Mit Hans Grassmanns robusten „Linearspiegeln“ funktioniert Solarthermie selbst in unseren Breiten auch im Winter. Ideal beim Neubau eines Eigenheims mit Garten. Als Speichermedium dient erhitztes Wasser in einem unterirdischen 30 m3-Tank (www.isomorph-deutschland.com). Als junger Physiker forschte Grassmann am CERN in Genf und am Fermilab in Chicago, wo er das Top-Quark nachwies. Heute aber will er Physik machen, die den Menschen nützt. In Udine entwickelte er mit seinen Studenten den Linearspiegel, wofür er u.a. mit dem Nuclear-Free Future Award 2011 ausgezeichnet wurde. Notiz: Da dieser Vortrag im Rahmen des Klimaherbstes München steht, findet ab 18:30 das "Mobile Archiv" statt: Mit einer Warnweste bekleidet interveniert eine Performerin im Münchner Stadtraum und im Rahmen von Veranstaltungen des Münchner Klimaherbsts. Sie führt Gespräche zum Klimawandel, verteilt Literaturlisten und Postkarten zur Streuung und Fortführung des Dialogs, betreibt Informationsfortschreibung und Kommunikationsfortsetzung. Das Mobile Archiv ist Teil des Projektes KlimaSichten (PLATFORM3 und WECF, September 2011), in dessen Zentrum ein Workshop zum Thema Klimawandel stand. KünstlerInnen aus Bosnien, Georgien, Kazachstan, Kirgisistan und Deutschland waren eingeladen, gemeinsam mit WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen zum Thema Klimawandel zu diskutieren und künstlerisch zu arbeiten. Das mobile Archiv von Karin Bergdolt dokumentiert und transformiert das Projekt im Nachhinein künstlerisch. Der Vortrag kann als pdf-Download hier nicht angeboten werden. Bitte wenden Sie sich an den Vortragenden. | |
| 26.10.2011 | Gutes Klima, gute Stimmung – Da bin ich dabei! |
| Izai Amorim, Marianne Pfaffinger, Margit Steiner, Renate Müller Der Grüne Faden bietet Mitmachaktionen für alle. Resignation war gestern – heute wird gehandelt: genetzwerkt, gut gelebt und gewerkelt! Die Münchner Organisationen Green City e.V., Certified Coolness und die Klimawerkstätten präsentieren ihre partizipativen Umweltschutz-Aktionen und die Ansätze, die dahinter stecken. Ziel der Aktionen ist es, positive Klimaschutz-Erlebnisse zu schaffen und dadurch zum Weiterhandeln zu befähigen. Im grünen Faden ist für jeden Geschmack was dabei. Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (2.7 MB) | |
| 02.11.2011 | Über Wasser |
| Dr.-Ing Christoph Rapp, Leiter des Hydromechanik-Labors der TUM Was ist es, das Wasser zum zentralen Element des Lebens macht? Vom Urknall über die Zusammensetzung werden die Ei genschaften dieses besonderen Moleküls, das sowohl Ursprung als auch Quelle des Lebens ist, dargestellt. Auch der Einfluss auf die Entwicklung der Zivilisation und somit der Ursprung unserer Gesellschaft wird vorgestellt. Neben der zentralen Bedeutung für das Leben ist auch der Ursprung des Industriezeitalters und der technologischen Entwicklung eng verbunden mit dem Element, das auf unserem Planeten in allen drei Zustandsformen vorkommt. Ein Abriss über die Wassersituation in der heutigen Zeit und die zukünftige Entwicklung runden den Vortrag ab. Der Vortrag kann als pdf-Download hier angeboten werden. Bitte wenden Sie sich an den Vortragenden. | |
| 09.11.2011 | München für Klimaschutz! Der Club –und seine Projekte |
| | Dr. Gerhard Urbainczyk, Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München Seit Februar 2011 haben sich bereits mehr als 70 Unternehmen dem „München für Klimaschutz-Club“ angeschlossen - und sich verpflichtet, neben einer CO2-Bilanz und ein eigenes Projekt durchzuführen oder sich an mindestens einem übergreifenden Projekt zu beteiligen. Bei diesen Projekten handelt es sich um die Errichtung von PV-Anlagen zusammen mit der Solarinitiative München GmbH, dem Projekt „Musterhaus / Musterstadtviertel“, Projekten im Bereich Elektromobilität oder der „klimafreundlichen Wiesn“. Herr Dr. Urbainczyk berichtet über diese Projekte – und die Selbstverpflichtung der Landeshauptstadt München, ihre CO2-Emissionen bis spätestens 2030 zu halbieren. Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (2.3 MB) |
| 16.11.2011 | Europa: Ein Kontinent lernt schwimmen |
| Dr. phil. Wolf Dieter Enkelmann, Direktor des Münchner Instituts für Wirtschaftsgestaltung, der deutschen Anlaufstelle für wirtschaftsphilosophische Forschung Seitdem Zeus sich in einen Stier verwandelte, um übers Meer zu ziehen und die kleinasiatische Prinzessin Europa ‚heimzuholen’, sind die Europäer vom Wasser nicht mehr losgekommen. Erst war es das Mittelmeer, dann der Atlantik, dann die Weltmeere insgesamt, und zuletzt folgte die ‚Transsubstantiation’ des Fluiden in globale Geldströme, worüber sich Europa zu seiner Realität und Identität verhalf. Der Vortrag wird ausgehend vom ursprünglichen Europa-Mythos über Homers Odyssee, den Anfang der europäischen Philosophie und die nachfolgenden geopolitischen Realisationen die Bedeutung des Wassers für das europäische Selbstverständnis und seine geschichtliche, politisch ökonomische sowie kulturelle Entwicklung nachzeichnen. Hier finden Sie den Vortrag (in ähnlicher Weise) als pdf-Datei zum Download: Download (0.2 MB) | |
| 23.11.2011 | Artenschwund in heimischen Gewässern – Ursachen und Lösungsansätze |
| Prof. Dr. Jürgen Geist, Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der TU München Süßwasser-Ökosysteme weisen einen Artenschwund auf, der dem in tropischen Regenwäldern entspricht. Trotz umfangreicher Anstrengungen zur Verbesserung der Wasserqualität hat sich dieser Trend verstärkt und eine Vielzahl von Fischen und Wirbellosen steht heute auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Im Vortrag werden die Grundlagen der Gefährdung und des Schutzes aquatischer Biodiversität anhand von konkreten Beispielen vorgestellt und diskutiert. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Rolle der Wissenschaft zur Lösung der drängenden wasserbezogenen Probleme. Der Vortrag kann als pdf-Download hier nicht angeboten werden. Bitte wenden Sie sich an den Vortragenden. | |
| 14.12.2011 | Neue Herausforderungen in der Wasserkraft |
| Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Aufleger, Universität Innsbruck – Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Wasserbau Unsere Stromzukunft muss regenerativ sein. Wind- und Sonnenkraft werden in hohem Maße weiter ausgebaut werden. Die Wasserkraft als bewährte erneuerbare Energie wird ebenfalls noch einen gewissen Zuwachs in der Stromerzeugung erfahren. Die größte Aufgabe der Wasserkraft wird aber die Stabilisierung des Stromnetzes und der Ausgleich der schwankenden Einspeisungen aus Sonne und Wind sein. An die Wasserkraft stellen sich große Herausforderungen. Neue Wasserkraftwerke müssen vielfältigen ökologischen Anforderungen gerecht werden. Neue Pumpspeicherkraftwerke sind unerlässlich. Auf der Suche nach geeigneten Standorten werden hier auch innovative Konzepte verfolgt. Der Vortrag kann als pdf-Download hier nicht angeboten werden. Bitte wenden Sie sich an den Vortragenden. | |
| 11.01.2012 | E-Mobilität auf zwei Rädern - Status und Perspektive |
| Hannes Neupert, Industriedesigner, 1. Vorsitzender ExtraEnergy e.V. und BATSO e.V Elektrische Mobilität ist seit rund 2 Jahren Liebling der Politik und der Medien. Doch kaum bemerkt von den Medien und der breiten Öffentlichkeit ist die Elektrische Mobilität auf zwei Rädern in China mit rund 150 Millionen Fahrzeugen im täglichen Einsatz zu einem echten Massenverkehrsmittel geworden. Die in Europa verkauften Stückzahlen haben sich in den letzten Jahren sehr schnell erhöht und das jährliche Absatzvolumen wird in 2011 voraussichtlich die 1 Millionen Marke überschreiten. Ist dies nur ein kurzfristiger Trend oder eine langfristige Entwicklung? Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (10.7 MB) | |
| 18.01.2012 | Ingenieure ohne Grenzen e.V. – effiziente und nachhaltige Energiekonzepte in Entwicklungsländern |
| Mitglieder der Münchner Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen e.V Der gemeinnützige Verein der Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat sich zur Aufgabe gesetzt, Lösungskonzepte für technische Problemstellungen in der Entwicklungszusammenarbeit zu entwickeln und umzusetzen. Die erarbeiteten Strategien und Ergebnisse sollen darüber hinaus der Allgemeinheit im Zielland zur Verfügung gestellt werden. Die auftretenden Themenfelder stehen dabei sehr oft in direktem Zusammenhang mit Fragestellungen aus dem Umweltbereich. Der Vortrag erörtert dies anhand ausgewählter Projekte. So gilt es etwa, bei der Erzeugung von Strom in Liberia, neben der reinen Energiegewinnung auch ein nahhaltiges und umweltverträgliches Gesamtkonzept zu erarbeiten. Dabei müssen auch örtliche infrastrukturelle Gegebenheiten (Entsorgung, lokal verfügbare Materialien, …) in die Planung mit einbezogen werden. Bei der Errichtung einer Solaranlage muss die Entsorgung und Austausch der als Stromspeicher verwendeten Altbatterien in die Gesamtenergiebilanz der Anlage über den Lebenszyklus mit einbezogen werden. Anhand eines weiteren Beispiels wird gezeigt wie man die in einem existieren System vorhandene Energie eines Krankenhauses in Nepal, durch Kopplung verschiedener Verfahren optimal kombiniert werden können, um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen. Auch hier ist ein energetisches Gesamtkonzept für die Anlage von großer Wichtigkeit. Hier finden Sie den ersten Teil des Vortrages als pdf-Datei zum Download: Download (Liberia) (6.0 MB) Hier finden Sie den zweiten Teil des Vortrages als pdf-Datei zum Download: Download (Nepal) (2.1 MB) | |
| 25.01.2012 | Option Elektromobilität – das Projekt „MUTE“ |
| Mitarbeiter des MUTE-Projekts Anfang 2010 begann eine Gruppe engagierter Mitarbeiter und Studenten der TUM damit, ein eigenes Elektroauto aufzubauen. Kein „Conversion Car“, wie der E-Mini, sondern ein echtes Elektrofahrzeug – entwickelt von Null. Am 13. September 2011 stellte das Team seinen „MUTE“ auf der IAA in Frankfurt vor und erntete weltweite Anerkennung für das gelungene Projekt. Doch warum baut eine Uni ein Auto? Was steckt hinter dem Konzept? Der Vortrag erläutert das Konzept und zeigt Wege wie sich die Individualmobilität in Zukunft entwickeln wird. Der Vortrag fiel leider kurzfristig aus | |
| 01.02.2012 | CO2 freie Mobilität durch Bambusfahrräder |
| Dipl. Ing. Manfred Plechaty, Trend- und Forschungsinstitut zur CO2 Reduzierung in der Fahrzeugindustrie Die Überlegung „gibt es eine vollständig CO2 freie Mobilität?“ führte uns zur Entwicklung von Bambusfahrrädern. Nachwachsende Rohstoffe müssen in naher Zukunft in die Produktion von Verkehrsmitteln einfließen, nur dann ist die geplante Reduzierung der CO2 Emissionen zu erreichen. Bambus ist dabei neben Holz eines der führenden Materialien, in Afrika und Asien seit vielen Jahren vor allem bei stationären Anwendungen z.B. im Bauwesen weit verbreitet. |