Sommersemester 2010
Infomaterial für die Vorlesungen im Sommersemester 2010:
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Bis auf gesondert gekennzeichnete Vorträge finden die Veranstaltungen mittwochs von 19.30 - 21:00 Uhr im Hörsaal 1100 (TU-Hauptgebäude, 1. Stock, Eingang über den TU-Haupteingang in der Arcisstraße 21 gegenüber der Alten Pinakothek)
| 21.04.10 | Klimawandel - Wandel der Wirtschaft - 3 Referenten | |
| ANDERER ORT UND ZEIT: IN DER KHG DER TU, KARLSTR. 32, 80333 München 18:00-21:00 UHR | Veranstaltet durch das Münchner Forum Nachhaltigkeit u.a. in Kooperation mit der Umwelt-Akademie und der Ringvorlesung Umwelt UM ANMELDUNG WIRD GEBETEN: info@die-umwelt-akademie.de Wie aus heiterem Himmel? Naturkatastrophen und Klimawandel – Was uns erwartet und wie wir uns darauf einstellen sollten Referent: Prof. Dr. Gerhard Berz, ehem. Leiter der GeoRisikoForschung der Münchener Rückversicherung und Honorarprofessor für Meteorologie an der LMU München Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (2.3 MB) Gruppendruck, Gier und Verdrängung – Über psychologische Einflussfaktoren in Zeiten der Krise Referent: Andreas Lenz, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie von Prof. Dr. Dieter Frey an der LMU München Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (0.1 MB) Den Kapitalismus zähmen – Der neue Ehrenkodex des Kaufmanns Referent: Dr. Peter H. Grassmann, ehem. Generaldirektor und Vorstandsmitglied für den Bereich Medizinische Technik der Siemens AG, Vorstandsvorsitzender der Umwelt- Akademie e.V., München Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (1.6 MB) | |
| 28.04.10 | DESERTEC | |
| Ernst Rauch, Head of Corporate Climate Centre Munich RE Im Juni 2009 kündigte die Munich RE die Gründung eines Industriekonsortiums, der Desertec Industrial Initiative, zur Umsetzung des vom Club of Rome und von TREC („Transmediterranean Renewable Energy Cooperation“) entwickelten DESERTEC Konzepts an. Die DII GmbH verfolgt dabei u.a. folgende Ziele: zu einen den Ausbau der Energieversorgung in Europa, dem Mittleren Osten und Nordafrika; 15% des europäischen Strombedarfs bis 2050 sollen aus dem DESERTEC-Konzept gedeckt werden. Zum anderen die Realisierung einer integrierten Lösung globaler Probleme der Zukunft: Energiemangel, Wassermangel, Klimawandel und Nahrungsmittelknappheit. Der Vortrag gibt Einblick in die Motivation zur Gründung aus der Perspektive eines Rückversicherers und informiert über den Aufbau der Initiative und den heutigen Stand der Aktivitäten. Dieser Vortrag findet unter dem Schwerpunkt "Global Balances" in Kooperation mit der Umwelt-Akademie statt. Weiterführende Links: - DESERTEC Foundation - Wikipedia zu DESERTEC Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (2.7 MB) | ||
| 05.05.10 | Vom Gut gemeint zum Gut gemacht. Warum Entwicklungsländer dringend Alternativen zur klassischen Entwicklungshilfe brauchen | |
| Heidi Schiller, KAÏTO Projekt GmbH In Afrika verfallen unzählige Projekte, wie Krankenhäuser oder Schulen. Die Afrika-Expertin und Unternehmerin Heidi Schiller beschreibt in ihrem Vortrag, warum in diesen Fällen gut gemeint nicht gut gemacht war – und warum klassische Entwicklungshilfe vielerorts die Lebensverhältnisse nicht verbessert, sondern oft eine spürbare, sinnvolle Entwicklung eher verhindert. Heidi Schiller belässt es aber nicht bei dieser Kritik, sondern beschreibt konkrete Alternativen: Afrika braucht nicht mehr Geld, sondern mehr Wirtschaft durch nachhaltige und sozial verträgliche Investitionen, die sich an den Lebensverhältnissen in Afrika ausrichten. Dieser Vortrag findet unter dem Schwerpunkt "Global Balances" in Kooperation mit der Umwelt-Akademie statt. Weiterführende Links: - Wikipedia zu Entwicklungshilfe Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (2.1 MB) | ||
| 19.05.10 | Die Umweltdauerkrise und ihre Wirkung auf die menschliche Psyche | |
| Dr. Andreas Meißner, Psychiater und Psychotherapeut, Autor des Buches „Mensch, was nun?“ Ständige Meldungen zu den voranschreitenden ökologischen Problemen wie Klimawandel, Artensterben oder Ölverknappung führen häufig zu Frust und Lähmung. Ebenso verhält es sich auch mit scheinbar vergeblichem Umweltengagement. Andererseits herrschen in weiten Kreisen von Politik und Bevölkerung noch Verleugnung und Kontrollillusion vor, während der Umgang des Menschen mit der Natur mittlerweile einer ökologischen Suizidvorbereitung gleicht. Der Vortrag skizziert die psychischen Bewältigungsstrategien der Ökokrise und zeigt Möglichkeiten zur Überwindung von Verleugnung und Resignation auf. Für diesen Vortrag gibt es keine Datei zum Download | ||
| 26.05.10 | Das Klimaschutzprogramm der Stadt München | |
| Matthias Sinn, Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München Die Landeshauptstadt München hat sich selbst verpflichtet, die CO2-Emissionen pro Einwohner bis 2030 um 50 % gegenüber 1990 zu senken. Eine Studie des Wuppertal Instituts, die im Auftrag der Firma Siemens erstellt wurde, zeigt Wege auf, wie die CO2-Emissionen bis zum 900. Stadtgeburtstag im Jahr 2058 sogar um 80 - 90 % gesenkt werden könnten. Auf dem Weg dorthin bedient sich München vielfältiger Instrumente, die im Vortrag dargestellt werden. Auch die rechtlichen, wirtschaftlichen und psychologischen Faktoren, die einer schnellen Umsetzung der Klimaschutzziele entgegenwirken, werden angesprochen. Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (11.6 MB) |
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02.06.10 | Virus Auto. Die Geschichte einer Zerstörung Geburtstagsvorlesung zum 25-jährigen Jubiläum der Ringvorlesung Umwelt der TUM | |
| Anderer Ort: Hörsaal 2750. Ausschilderung vorhanden | Prof. Dr. Hermann Knoflacher, TU Wien (emerit.) dem ökom verein der KHG der TU Münchensowie GreenCityEnergy
Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (6.7 MB) Hier finden Sie zwei "Sehproben" aus der Filmaufzeichnung des Vortrages: 1, 2 |
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| 09.06.10 | Energiesparpotentiale in Bayern – Theorie und Praxis | |
| Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Mauch, Geschäftsführer Forschungsstelle und Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft, Honorarprofessur an der TUM Der Vortrag behandelt zunächst die theoretischen Grundlagen der Energieversorgung in Bayern und Gesamtdeutschland, wie etwa den Energieträgereinsatz zur Stromerzeugung sowie die vergangene und zukünftige Entwicklung des Energieverbrauchs. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird demonstriert, wie auf einfache Weise Energie eingespart werden kann. Hierzu zählen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur rationelleren Energienutzung, der Einsatz regenerativer Energien, wie auch die Substitutionspotenziale bei fossilen Energieträgern. So kann durch Elektromobilität in Zukunft eine erhebliche Ressourceneinsparung im Verkehrssektor erzielt werden. Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (3.7 MB) |
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| 07.07.10 - fällt aus | Was können Zoos zur Biodiversität beitragen? - verschoben! | |
| ACHTUNG! Vortrag auf nächstes Semester verschoben! | Dr. med. vet. Andreas Knieriem, Zoologischer Direktor, Tierpark Hellabrunn Der stetige Rückgang der biologischen Vielfalt ist wegen der Diskussion um den Klimawandel etwas aus dem Fokus geraten. Aufgrund seines dramatischen Ausmaßes und der Tatsache, dass Lebensräume bedrohter Tierarten immer kleiner werden, nimmt die Bedeutung der Zoos beim Artenschutz stetig zu. So gibt es im Rahmen der EAZA, der europäischen Dachorganisation der Zoos und Aquarien mittlerweile 173 Europäische Erhaltungszuchtprogramme, die Koordinierungsprogramme für bestimmte bedrohte Tierarten beinhalten. Die Zoos können nur einen kleinen Beitrag für die Arterhaltung leisten. Sie besitzen jedoch eine große Bedeutung in ihrer Funktion als Botschafter für viele Arten an Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen, Insekten, Spinnentieren, Säugetieren und auch Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind, für die es aber keine offiziellen Artenschutzprogramme gibt. Vortrag auf nächstes Semester verschoben. | |
| 14.07.10 | Geothermie – Kraft und Wärme aus der Tiefe. Das Geothermieprojekt Unterhaching | |
| Dr. Erwin Knapek, ehem. Bürgermeister Unterhaching, Präsident des Wirtschaftsforum Geothermie e.V., Initiator des Geothermieprojektes Unterhaching Die Erde ist zu 99% heißer als 1000°C. Das Potential der Geothermie gilt als unerschöpflich. Die südbayrische Alpenmolasse birgt im sogenannten Malmkarst ein Aquifer mit einer Wärmeleistung von ca. 80.000 MW. Südlich von München und östlich des Chiemsees beträgt die Thermalwassertemperatur über 100°C, eine Voraussetzung für die Umwandlung der geothermischen in elektrische Energie. Im Hachinger Tal mit einer Tiefenlage des Malmaquifers zwischen 3.300 und 4.000 m bieten Thermalwassertemperaturen über 120°C und Volumenströme über 100 l/s die Möglichkeit zur Nutzung der Geothermie für Kraft und Wärme. Am Beispiel des Geothermiekraftwerks Unterhaching wird diese Nutzung gezeigt. Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (6.2 MB) Weiterführende Links: - Geothermiekraftwerk Unterhaching | ||
| 21.07.10 | Oberflächennahe Geothermie | |
| Dipl. Phys. Manfred Reuß, Gruppenleiter Geothermie ZAE Bayern Oberflächennahe Geothermie bezeichnet die thermische Nutzung des Untergrunds bis zu einer Tiefe von rund 400 m als Wärmequelle, Wärmesenke oder als thermischer Energiespeicher. Die Wärmeübertragung im Untergrund erfolgt, bedingt durch die geologischen und hydrogeologischen Gegebenheiten am Standort, mit horizontalen Erdwärmekollektoren, vertikalen Erdwärmesonden oder über Grundwasserbrunnen. In Kombination mit einer effizienten Wärmepumpentechnik kann sie dabei einen wichtigen Eckpfeiler einer zukünftigen Wärme- und auch Kälteversorgung bilden. Diese Rolle verdankt sie nicht zuletzt der Vielfalt möglicher Technologien und Anwendung, die hier vorgestellt werden. Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (4.2 MB) |