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Sommersemester_2011

von Ringvorlesung UmweltZuletzt verändert: 09.08.2011 13:09
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Flyer und Plakat für die Veranstaltungen im Sommersemester 2011:

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Hier finden Sie Informationen Über uns & Mitarbeit

Vorträge vergangener Semster stehen im Archiv

Gewohnte Zeit, Neuer Ort: Die Veranstaltungen finden Mittwochs von 19.30 - 21:00 Uhr im Hörsaal 2770 (TU-Hauptgebäude, Haupteingang in der Arcisstraße 21) statt.
Der Weg zum Hörsaal ist ausgeschildert.





11.05.2011Ökonomie vs. Ökologie. Energieeffizienz als notwendiges Übel - oder als Chance?

Dipl.-Ing Stephan Wachtel, Sprecher der Geschäftsführung Kofler Energies Technology GmbH

Die Industriegesellschaft in ihrer marktwirtschaftlichen Form ist eine wirtschaftliche und soziale Erfolgsgeschichte, die nunmehr seit 200 Jahren andauert. Ein wesentlicher Grund für den Erfolg ist die sichere Versorgung mit preiswerter Energie in ausreichender Menge. Kohle, Öl und Gas waren und sind der Treibstoff unserer Wirtschaft. Doch in Zeiten der Globalisierung und einer rasant wachsenden Weltbevölkerung wird immer deutlicher: unsere Energiewirtschaft in ihrer jetzigen Form ist nicht nachhaltig -nicht auf Dauer wirtschaftlich, ökologisch und sozial verträglich.
Dipl.-Ing. Stephan Wachtel zeigt, wie mit pfiffigen Ideen, nachhaltigen Geschäftsmodellen und Strategien aus der Praxis ein Konsens zwischen Ökonomie und Ökologie entstehen kann.

Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (1.0 MB)



18.05.2011Imkern in der Agrarwüste - Landwirtschaftspolitik aus der Bienenperspektive

Walter Haefeker, Präsident der European Professional Beekeepers Association (EPBA) und Vorstandsmitglied im Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB)

Die Agrarindustrie behauptet, dass nur durch eine weitere Intensivierung der Landwirtschaft die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft ernährt werden könne. Aber schon heute zeigen uns die Bienen die Grenzen dieser Strategie auf - u.a. mit "Colony Collapse Disorder". Weltweit schlagen die Imker Alarm.
Walter Haefeker erklärt, welche Faktoren für die Probleme der Bienen verantwortlich sind und wie eine bienenfreundliche Landwirtschaft umgesetzt werden kann. Anhand des von Milchbauern, Verbraucherschützern, Umweltverbänden und Imkern gemeinsam entwickelten Produktes „Die faire Milch“ wird auch ein Beispiel für die praktische Umsetzung von Alternativen zu intensiverer Landwirtschaft vorgestellt.

Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (7.3 MB)


25.05.2011Der Tod, der aus der Erde kommt - Uranabbau und die Folgen

Claus Biegert, Umweltjournalist

Wir nehmen uns, was wir für unseren aufwendigen Lebensstil wollen - und zerstören dabei, was wir zum Leben brauchen. Die Gewinnung der Bodenschätze bedeutet immer eine Zerstörung der Natur und eine Verletzung der Menschenrechte - vor allem bei dem Rohstoff Uran, der für Atombomben und Atomkraftwerke unerlässlich ist. Die indigenen Völker aller Erdteile sind die ersten Opfer. Jede Tonne Uranoxid, die in unseren Atomkraftwerken landet, zieht Leichen hinter sich her. Eine Gesellschaft, die Kernenergie bejaht, ist eine Gesellschaft, die Menschenopfer wissentlich einkalkuliert.


08.06.2011Schwarze Zeiten für ein weißes Paradies
 
Dr. Iris Menn, Campaignerin Meere & Biodiversität, Greenpeace

Die Arktis gehört zu den letzten noch unberührten Landschaften auf der Erde. Leider ist die Region am Nordpol durch den Klimawandel, die Industrialisierung und das unkontrollierte Ausbeuten natürlicher Ressourcen massiv bedroht. Greenpeace hat in den letzten Jahren mehrere Expeditionen in die Arktis durchgeführt und dabei seine Schiffe als Plattform für internationale Wissenschaftler zur Verfügung gestellt. Dabei standen v.a. das Abschmelzen der Gletscher Grönlands, die Schmelze des arktischen Meereises und die Versauerung der Ozeane im Fokus der Forschung.
Meeresbiologin Dr. Iris Menn berichtet dabei als Expeditionsleiterin aus erster Hand.

Hier erhalten Sie einen Einblick in die Expedition:



Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (12.3 MB ! sehr viele Fotos. Copyright der Fotos liegt bei Greenpeace)


15.06.2011Wasser - ein Risikopotenzial bei der Getränkeherstellung?

Dr.-Ing. Karl Glas, Competence Pool Weihenstephan, TU München. Lehrstuhl für Chemisch-Technische Analyse und Chemische Lebensmitteltechnologie im Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt

Wasser dient als Inhaltstoff sowie als technischer Hilfsstoff bei der Herstellung von Getränken. Somit befindet sich Wasser im Spannungsfeld zwischen Umwelt, Technik, Gesetzgebung und Verbrauchererwartung. Wo liegen hier die Herausforderungen und die Möglichkeiten? Denn obwohl Wasser das am häufigsten kontrollierte Lebensmittel aus dem öffentlichen Netz ist, so ist es in vielen Fällen nur bedingt als Produktwasser für Getränke geeignet.


13.07.2011Die (un)sicheren Folgen des Klimawandels für den Mittelmeerraum

Prof. Dr. Ralf Ludwig, Professor am Department für Geographie der LMU, Koordinator des Projektes CLIMB (CLimate Induced Changes on the Hydrology in Mediterranean Basins)

Die Anzeichen eines Klimawandels sind bereits heute global festzustellen und fachwissenschaftlich nachgewiesen. Folgt man den heutigen Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert, so werden die Auswirkungen des Klimawandels insbesondere im Bezug auf Wasser weltweit zu massiven Veränderungen und Extremen führen. Besonders gravierende Einschnitte werden für den Mittelmeerraum erwartet, der zweifellos zu den hot spots eines fortschreitenden Klimawandels zählt. Betroffen sind dabei Handlungsbereiche wie die Sicherung der Trinkwasserversorgung, die landwirtschaftliche Produktivität oder die Energiewirtschaft.

Schwerpunkt „Global Balance“ in Kooperation mit der Umwelt-Akademie


20.07.2011Schnellwachsendes Holz aus Kurzumtriebsplantagen: Ein Beitrag zur Energiewende?
  Dipl. Wirt.Ing., mag. rer.publ. Helmut Paschlau, Umweltschutz & Abfallwirtschaft

Bis 2020 sollen nach Plänen des Bundesumweltministeriums auf knapp einer halben Million Hektar Ackerland schnellwachsende Bäume auf landwirtschaftlichen „Kurzumtriebsplantagen“ zu Energiezwecken angebaut werden.
Wie wird künftig das Holz gepflanzt, geerntet, zerkleinert, abtransportiert, getrocknet und gelagert? Wie kann dies technisch-organisatorisch im „industriellen“ Maßstab bewerkstelligt werden – zumal nur auf gefrorenem Boden geerntet werden kann? Und was wird dies über die Laufzeit eines Biomasseheizkraftwerks – von der Erstanpflanzung bis zur Just-in-time-Belieferung am letzten Betriebstag der Anlage – insgesamt kosten?
Durch diese Ausweitung könnten ca. 38 Biomasseheizkraftwerke zu je 20MWel befeuert werden – ein ernst zu nehmender Beitrag zum geforderten Umbau des Energiemixes in Deutschland?

Schwerpunkt „Global Balance“ in Kooperation mit der Umwelt-Akademie

Hier finden Sie den Vortrag als pdf-Datei zum Download: Download (9.8 MB)


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